Geocodierung mit Nominatim

Sa 28 Dezember 2013

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Tags GIS OpenStreetMap

Bisher wurde bei uns meist die Google Maps API genutzt um Adressen zu geocodieren. Da man rechtlich eingeschränkt war/ist hinsichtlich der Nutzung und Google in letzter Zeit immer restriktiver wurde hinsichtlich der Anzahl der Abfragen (auch für zahlende Poweruser), haben wir uns entschlossen Nominatim einmal eine Chance zu geben.

Nominatim ist das Geocodierungs-Werkzeug der OpenStreetMap. Da wir allerdings einen Datensatz mit rund 300.000 Adressen hatten, haben wir uns dazu entschlossen eine lokale Installation von Nominatim vorzunehmen, damit der OpenStreetMap-Server nicht mit Anfragen bombardiert wird. Die Installation gestaltete sich dank der detailierten Anleitung (Nominatim lokal installieren) unter Debian sehr einfach. Als Datensatz wurde der Österreich-Snapshot der Geofabrik eingespielt und das eigentlich innerhalb kürzester Zeit.

In einem ersten Testlauf konnten rund zwei Drittel der Datensätze georeferenziert werden. Bei der Analyse der Datensätze, die nicht auf Anhieb gefunden wurden, habe ich festgestellt, dass es zu einem nicht unwesentlichen Teil auch an der schlechten Datenqualität des uns zur Verfügung gestellten Datensatzes lag. Alles in allem bin ich mit dem Resultat, vor allem im städtischen Gebiet, sehr zufrieden. Vor allem die Geschwindigkeit mit der die 300.000 Datensätze georeferenziert wurden, war schon beeindruckend und die Tatsache der rechtlichen Freiheit hinsichtlich der Nutzung lassen Nominatim als mehr als nur eine Alternative zu Google Maps erscheinen.



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